Ein Schattenspender für Ihr Gewächshaus

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In einem Gewächshaus wird das Sonnenlicht zentriert und wärmt die Pflanzen vor der Wachstumsperiode im Frühjahr und nach der Wachstumsperiode im Herbst. Was in den kühlen Monaten erwünscht ist, kann in den Sommermonaten zu viel des Guten sein. Heizt sich das Gewächshaus zu sehr auf, können die Pflanzen verdorren oder faulen. Um das Gewächshaus für empfindliche Pflanzen auch im Sommer ideal nutzen zu können, ist ein Schattenspender notwendig. Ein Zaun Schatten eignet sich aus verschiedenen Gründen besonders gut.

Warum ist ein Zaun Schatten sinnvoll?

Wenn die Sonne ab Juni im Zenit steht und die Temperaturen steigen, sind die Pflanzen im Gewächshaus einer besonderen Gefahr ausgesetzt. Sie können durch zu starke Sonneneinstrahlung oder zu hohe Temperaturen entweder verdorren, weil das Wasser, welches sie bekommen, zu schnell verdunstet. Oder sie können faulen, weil sie zwar durch ein Bewässerungssystem konstant feucht gehalten werden, aber die hohen Temperaturen und das grelle Licht dazu führen, dass sich Erde und herabgefallene Blätter schneller zersetzen. Außerdem können sich in diesem Milieu Pilze im Schatten der Pflanzen bilden. Sonnenschutz ist also unabdingbar, wenn Ihr Gewächshaus auch in den Sommermonaten optimal gepflegt und über einen langen Zeitraum nutzbar sein soll.

Die ideale Lösung

Nun könnten Sie einfach das Dach des Gewächshauses mit dunklen Folien, Holz oder Tüchern abdunkeln. Dies hätte zur Folge, dass kein grelles Sonnenlicht mehr hineinfällt. Der Nachteil ist, dass viele Pflanzen im direkten Schatten nicht gedeihen können. Außerdem können durch zu starke Schattierung die Temperaturen im Gewächshaus empfindlich sinken, was das Verkümmern der Pflanzen mit sich bringen würde. Pflanzen benötigen zum optimalen Wachstum möglichst ähnliche Bedingungen, wie in der freien Natur. Ein Zaun Schatten oder Schattierungsgewebe bietet diese Bedingungen. Weitere Tipps zur idealen Einrichtung Ihres Gewächshauses finden Sie beispielsweise unter https://gewaechshaus-ratgeber.info/.

Schattierungsgewebe ahmt die Natur nach

Schattierungsgewebe für das Gewächshaus

In der Natur gibt es massiven Vollschatten lediglich am Fuße eines Berges oder Felsen. Überall sonst ist der Schatten in unterschiedlicher Ausprägung durchlässig. Er entsteht durch das Blätterdach der Bäume, durch Farne und Gräser, durch Blumen. Der Schatten ist kalt und dunkel genug, um die Umgebung abzukühlen aber lässt immer noch einen gewissen Prozentsatz an Sonnenlicht durch, den die Vegetation zum Leben braucht. Wenn Sie sich bei einem Spaziergang in der Natur umschauen, finden Sie verschiedene Pflanzen an unterschiedlich dunklen Orten. Je nachdem, wie die Blätter der Pflanzen beschaffen sind, benötigen sie mehr oder weniger Licht zum Wachsen. Das gilt selbstverständlich auch für Ihre Gewächshaus-Pflanzen. Schattierungsgewebe ist in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Sie können, je nach Pflanzentyp, eine sehr schattige Umgebung schaffen, oder einen leichten Sonnenschutz für die heißesten Tage anbringen. Der Zaun Schatten besteht aus Matten aus festem Gewebe, die sich einfach an Dach oder Wänden des Gewächshauses befestigen lassen. Sie sind in unterschiedlichen Stärken gewebt und sind so unterschiedlich lichtdurchlässig. Das Schattierungsgewebe, auch Sonnenschutznetz genannt, ist in verschiedenen Naturfarben erhältlich. So wird das Blätterdach eines Waldes in Grün oder ein Kornfeld in Brauntönen simuliert. Das durchscheinende Licht erhält die Farbnuancen der Natur. Wer die Umgebung seiner Gewächse noch authentischer gestalten möchte, kann die leichten Matten schwach gespannt aufhängen und einen leichten Durchzug im Dachbereich schaffen. So bewegen sich die Matten sanft im Sommerwind und der Schatten bleibt ebenso beweglich, wie es beispielsweise im Wald der Fall wäre. Bedenken Sie dabei, dass nicht jede Pflanze einen Luftzug verträgt.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Achten Sie darauf, dass der von Ihnen gewählten Zaun Schatten zu den Bedürfnissen Ihrer Pflanzen passt. Kaufen Sie genug Schattierungsgewebe, um alle erforderlichen Stellen des Gewächshauses abdunkeln zu können. Sparen Sie nicht am falschen Ende, indem Sie einen Teil unbeschattet lassen. Das Gewächshaus wird sonst zu stark aufgeheizt. Beachten Sie den Standort Ihres Gewächshauses. Falls durch die Seitenwände zu starke Sonneneinstrahlung zu erwarten ist, sollten Sie diese auch, zumindest zeitweise, beschatten. Sie können das Schattierungsgewebe so anbringen, dass Sie es wie einen Vorhang oder eine Jalousie zur Seite schieben können, um in lichtarmen Zeiten genug Sonne hineinzulassen. Einige Schattierungsgewebe werden mit Kordeln zur Befestigung verkauft. Achten Sie darauf, ob Kordeln beinhaltet sind und ob Sie diese auch an Ihrem Gewächshaus anbringen können. Wenn nicht, können Sie separat erhältliche Befestigungsklemmen erwerben.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten

Ein Zaun Schatten ist also die ideale Beschattung Ihres Gewächshauses. Das robuste Gewebe ist langlebig, wetterbeständig und kostengünstig. Es kann in Rollen oder Matten erworben werden. Die flexiblen Textilien lassen sich auch um Ecken herum oder im Spitzdach anbringen. Spezielle Klammern oder Schnüre helfen bei der Befestigung. Ein ordentlich angebrachtes Schattierungsgewebe kann auch einen Sturm oder die feuchtkalten Wintermonate unbeschadet überstehen. Sie können einen Zaun Schatten auch für verschiedene andere Zwecke in Ihrem Garten verwenden. Das Gewebe eignet sich hervorragend als Sichtschutz am Gartenzaun. Die natürlichen Farben fügen sich unaufdringlich in die Umgebung ein. Auch zur Abdeckung von Frühbeeten oder Tierkäfigen, etwa zum Schutz vor Vögeln, ist das Schattierungsgewebe geeignet. Mit einem Zaun Schatten können Sie den Sommermonaten entspannt entgegen sehen und sicher sein, dass es Ihren Pflanzen auch in der heißen Jahreszeit an nichts fehlen wird.

Quellen:

Begrenzungszäune für den Garten – spießig oder Trend?

Sind Begrenzungszäune noch zeitgemäß?

Gartenzwerg verpönnt wie GartenzaunViele Jahre war der Gartenzaun so verpönt wie der Gartenzwerg. Wer dennoch nicht darauf verzichten, aber trotzdem nicht zu spießig erscheinen wollte, wählte statt eines Jäger- oder Lattenzauns möglichst nur eine dichte Hecke. Der offene Garten mit einer Randsteineinfassung für den Rasen war die modernere Alternative. Das hat sich geändert und der Trend geht wieder hin zum Gartenzaun bzw. zur Gartenbegrenzung.

Vielfältige Möglichkeiten der Gartenbegrenzung

Begrenzungszäune liegen wieder im Trend. Allerdings ist der Begriff „Zaun“ etwas zu eng gefasst, denn es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, seinen Garten zu begrenzen. Der Begrenzungszaun dient heute oftmals mehr dem gestalterischen Gesamtbild des Gartens als der tatsächlichen Begrenzung. Begrenzungszäune sollen nicht mehr nur schützen, sondern den Stil des Gartens unterstreichen.

Holz oder Kunststoff

Der klassische Jägerzaun ist nicht mehr der Spitzenreiter unter den Begrenzungszäunen. Der Trend geht heute mehr zu Zäunen im skandinavischen Stil , manchmal auch in auffälligen Farben.

Der Lattenzaun mit senkrecht stehenden schmalen Latten, ob gleich lang oder als Bogen aufgestellt, ist eine beliebte Alternative. Auch waagrecht verschraubte Bretter erfreuen sich heute zunehmender Beliebtheit und können die Gestaltung eines Gartens gezielt unterstreichen.

Wenn Sie einen Holzzaun wählen, müssen Sie sich jedoch darüber im Klaren sein, dass dieser Pflege benötigt. Er muss in regelmäßigen Abständen gestrichen und ggf. überarbeitet werden, um ansehnlich zu bleiben. Ganz besonders weiß gestrichene Zäune sehen durch die Witterungseinflüsse schnell unansehnlich aus. Und ein nicht oder nur mangelhaft gestrichener oder lackierter Holzzaun wird morsch und verfällt.

Ein Holzzaun ist eine schöne Begrenzung für den Garten, aber leider auch sehr pflegeintensiv. Wenn Sie sich diese aufwendige Pflege ersparen möchten und dennoch eine Gartenbegrenzung im Stil eines Holzzaunes bevorzugen, ist der Kunststoffzaun eine schöne Alternative.

Ein Begrenzungszaun aus Kunststoff ist nahezu unverwüstlich. Er ist absolut witterungsbeständig und bei entsprechender Qualität nicht auf den ersten Blick als Kunststoff zu erkennen.

Bei der Farbauswahl eines Kunststoffzaunes sollten Sie vorher genau überlegen, denn in der Regel lässt sich Farbe später nicht mehr ändern.

Metallzäune

Der Metallzaun ist die pflegeleichte Alternative zum Begrenzungszaun aus Holz. Metallzäune sind oft beschichtet und Wind und Wetter können ihnen nichts anhaben. Aber das ist nicht der einzige Vorteil. Zum Beispiel Doppelstabgitterzäune können sehr schön als Rankhilfe verwendet werden und für Ihren Garten damit noch zu einem besonderen Highlight werden. Durch ihre Schlichtheit verleihen sie auch ohne Berankung eine gewisse Eleganz. Sie sind außerdem extrem stabil und bieten so Schutz vor unerwünschten Eindringlingen.

Der Doppelstabgitterzaun ist nur einer von vielen Metallzäunen, die heute angeboten werden. Die geschwungene Edelstahl-Alternative sorgt für ein luxuriöses Erscheinungsbild. Der schlichte einfache Stabgitterzaun bietet die gleichen Möglichkeiten wie der Doppelstabgitterzaun, ist aber nicht so stabil und und daher als Schutzzaun nicht so gut geeignet.

Wenn Sie einen pflegeleichten, formschönen Zaun haben möchten, der die Schönheit Ihres Gartens noch unterstreicht, ist ein Metallzaun, ob schlicht oder pompös, eine bedenkenswerte Alternative.

Auch der gewöhnliche Maschendrahtzaun soll nicht gänzlich unerwähnt bleiben. Er eignet sich als kostengünstige Alternative dann sehr gut, wenn Sie Zier- oder Obststräucher als Begrenzung für Ihren Garten vorgesehen haben. Er zieht nicht die Blicke auf sich und lenkt nicht von den Sträuchern ab. Dennoch bietet er Schutz, zum Beispiel gegen fremde Hunde, die sich sonst durch die Sträucher zwängen und auf Ihr Grundstück verirren könnten.

Im Gegensatz zu Holz-, Kunststoff- oder Steinbegrenzungen für Ihren Garten ist der Metallzaun als Sichtschutz nicht sehr gut geeignet.

Begrenzungen aus Stein

Natursteinmauern sind eine schöne und rustikale Möglichkeit, seinen Garten zu begrenzen und obendrein vor neugierigen Blicken geschützt zu sein. Den gestalterischen Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt. Die Mauer kann aus großen Natursteinblöcken oder auch kleineren Bruchsteinen gemauert werden. Bei entsprechender Höhe ist sie ein optimaler Sichtschutz. Aber auch eine niedrige Mauer hat einen rustikalen Charme und kann den Stil Ihres Gartens perfekt unterstreichen.

Alternativ zu einer herkömmlich gemauerten Gartenbegrenzung liegen stabile und mit Steinen gefüllte Drahtkäfige im Trend. Der Vorteil dieser Drahtkäfige ist, dass hier nicht mit Mörtel oder sonstigen Füllstoffen gearbeitet wird. Verbindungsmaterialien, die zum Mauern verwendet werden, können im Lauf der Jahre spröde und porös werden und eine Überarbeitung erfordern. Auch kann sich das eine oder andere Unkraut in den Fugen absetzen und dort überleben.

Die Steine in den Drahtkäfigen oder -körben sind sauber und werden lose eingefüllt. Für Unkraut ist damit kein Nährboden gelegt. Dies ist eine gute Alternative für Natursteinfreunde, die sich lieber der Pflege des Gartens als der Pflege der Mauer widmen möchten.

Auch künstliche Steine werden für vorgefertigte Mauerteile und mit Steinen gefüllte Körbe verwendet. Diese benötigen keine Pflege und sind von Natursteinen kaum zu unterscheiden.

Großer Aufwand muss nicht sein

Glücklicherweise ist es heute nicht mehr erforderlich, einen Begrenzungszaun vollständig selbst zu bauen oder hohe Summen für Arbeitszeiten auszugeben, wenn Sie den Zaun anfertigen lassen. Die meisten Zäune gibt es im Fachhandel bereits vorgefertigt in Teilstücken von 0,50 bis 2,50 Metern Breite und selbstverständlich in verschiedenen Höhen. Die vorgefertigten Einzelteile sparen viel Zeit und Sie können sich schnell an Ihrem neuen Begrenzungszaun erfreuen.


Quellen

http://www.Husmann-Gartenbau.de
http://www.deavita.com
http://www.gartencenter.de